Donnerstag, 21. Juni 2012

Wenn wir uns begegnen (Zweite Version)


Wenn wir uns begegnen, fließen Raum und Zeit zusammen,
Wenn wir uns begegnen leben Träume auf.
Ein Gefühl der Einheit und des Friedens wird entflammen,
dafür Namen wir schon Freud’ und Leid in Kauf.

Wir erfuhren Wunder, haben unser Band geknotet,
dieses Band hielt stärker als gemeiner Stolz;
haben in uns Höhen und auch Tiefen ausgelotet,
schnitzten unsre Namen in erdachtes Holz.

Zeichen der Erkenntnis, unsrer Sehnsucht, des Verlangens
Wiesen uns zwei Wege und vereinten uns.
Weicht nun, böse Geister, Melodien steten Bangens,
vorbestimmte Hälften leben ihre Gunst.

Deine Wasser branden an die Felsen meiner Küste,
nehmen Sand und Kiesel meines Wesens auf –
bringst mir Salz und Sehnsucht, du Oase meiner Wüste,
unser Wille fügt sich in den Weltenlauf.

Wenn wir uns begegnen, ist’s schon tausendmal geschehen,
denn der Mensch vergeht, doch die Ideen nie.
Haben uns in längst vergessnen Leben schon gesehen,
traue deinen Sinnen, denn sie irren nie…

2 Kommentare:

  1. Nun habe ich einmal durchgeblättert, mal hier, mal dort auf Deinen Seiten gelesen.
    Schade, dass Du keine Leserschar eingetragen hast, würde ich mich sofort zugesellen.
    Gerne gelesen.
    Flo

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  2. Liebe Flora,

    was ist denn eine Leserschar? Ich wüsste nicht mal wie das geht. Vielleicht schaue ich mal nach. Würde mich ja auch interessieren, wer hier so unterwegs ist, zumal die Seite ja nur noch bei Faro Ventura verlinkt ist...

    Beste Grüße von Michael

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