Sonntag, 17. Juni 2012

Seit du da bist


Seit du da bist, scheinst du nah und fern.
In mir klingen deine Nachtgedanken.
Läge jetzt in deinen Armen gern,
Wollte dir für deine Liebe danken.

Viele Jahre wusst' ich schon um dich,
Ahnte wohl, es muss die Eine geben.
Doch ich dachte, was bekümmert's mich?
Wenn du strandest, dann in fremden Leben.

Seit du da bist, sang ich manches Lied.
Schwärmte heimlich von erfüllter Liebe.
Weißt du, dass mich's in die Ferne zieht?
Fühlst du, dass ich gerne bei dir bliebe?

Nur fünf Stunden trennen mich vom Glück,
Stunden nur, doch muss ich mich entscheiden.
Wenn Zerrissenheit mich tief bedrückt,
Meine ich, du würdest mit mir leiden.

Seit du da bist, strahlt ein Kerzenschein,
Glänzend leuchtet er in meiner Seele.
Das vollbrachtest wohl nur du allein,
Als ich zaudernd deine Nähe wählte.

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