Sonntag, 17. Juni 2012

Die Muse


Sie stürmt und tost wie ein Orkan,
Sie drängt zu mir, treibt mich voran,
Sie schmeichelt, küsst und hält mich fest,
Sie stellt mich kühn auf ein Podest -

die Muse.

Ihr großes Herz hat mich erkannt,
Ihr Lebenshauch erquickt mich.
Sie hat mich hauchzart übermannt,
Drum schrieb’ ich ihr: Ich lieb’ dich!   

Sie öffnet mir ein inn’res Tor,
Sie reißt mich hoch und weit empor,
Sie zündet Funken, wäscht mich rein,
Sie lässt mich mit mir selbst allein -

die Muse.
 
Ihr Sinnen sieht das meine gern,
Ihr Denken scheint mir spürbar.
Sie schaut mich an, von nah, von fern,
Drum bleib ich ihr verführbar.

Sie tröstet mich in stiller Not,
Sie speist mich mit erdachtem Brot,
Sie liebt mich, streitbar und charmant,
Sie hat das Licht in mir erkannt -

die Muse

Ihr Augenglanz bezaubert still,
Ihr Liebreiz imponiert mir,
Sie weckt in mir ein Hochgefühl,
Drum schrieb ich ihr: Ich bleib’ dir!

Sie stürmt und tost wie ein Orkan,
Sie drängt zu mir, treibt mich voran,
Sie schmeichelt, küsst und hält mich fest,
Sie stellt mich kühn auf ein Podest -

die Muse

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