Im tiefen Strom des
ungelebten Lebens
Erblicke ich im Mondschein
dein Gesicht.
Du Quelle meines innersten
Bestrebens
Verwahr’ in deinen Reimen
dies Gedicht:
Ich fand dich einst am
Grunde deiner Zeilen,
Erlauschte die geheime
Melodie.
Dein Atem lud mich ein, bei
dir zu weilen,
In stiller, doch vertrauter
Harmonie.
Wir haben unser Glück nicht
gleich verstanden,
Drum bahnte sich der
Zweifel einen Weg.
Die ersten Lichtmomente,
sie entschwanden,
Vernunft hat unsre Sinne
widerlegt.
So drängten wir zurück in
unsre Leben,
Ergaben uns den Zwängen
dieser Welt.
Ich sah dich in den Horizont
entschweben,
Wie melancholisch hab ich
mich gequält?
Ich spielte aus der Ferne
leise Lieder,
Du wolltest mir im Regen
schon entfliehn.
Da brachte dich Moonriver
zu mir wieder,
Nun sollten wir uns
nimmermehr verliern…
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